
Freitag 14. August
Empfang im Rathaus Schöneberg
Viel Zuspruch und Anerkennung erfahren die Tourteilnehmer an historischer Stelle, nämlich im Rathaus von Wuppertals Partnerstadt Berlin-Schöneberg. Bekanntlich hatte hier der damalige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika John F. Kennedy den berühmten Satz gesprochen: "Ich bin ein Berliner."
Bürgermeister Band gratuliert den Global Friends zu ihrer Leistung und spornt sie an, mit derartigen Aktion weiterhin zur unmittelbaren Völkerfreundschaft und -verständigung beizutragen.
Übergabe der Grußbotschaften
im Auswärtigen Amt
Dr. Anna Prinz, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit im Auswärtigen Amt, dankte gestern den Teilnehmern der Global Friendship Tour im Namen von Bundesaußenminister Joschka Fischer für deren völkerverbindende Initiative, mit Menschen aus Wuppertal und allen Partnerstädten über 900 Kilometer nach Berlin zu radeln.
Projektleiter Wolfgang Mohrhenn hatte zuvor das Gästebuch überreicht, in das sich offizielle Repräsentanten aus 25 Städten, Gemeinden und Landkreise entlang der Route sowie zahlreiche Interessenten eingetragen hatte.
"Ich werde dem Minister das Buch unmittelbar bei unserem nächsten Termin vorlegen," versicherte Dr. Anna Prinz, "ich bin überzeugt, dass er das umweltbewusste und Freundschaften stiftende Anliegen der Global Friendship Tour begrüßen wird. Ich weiß, dass ihn solche kleinen Dinge - wie die Botschaften in diesem Buch - bei seinen Bemühungen in der großen Politik sehr bestärken werden."
Mit ehrlicher Begeisterung für das außergewöhnliche Projekt ermunterte Dr. Anja Prinz die Initiatoren zur Fortsetzung ihrer Arbeit und lud sie zu einem erneuten Besuch bei künftigen Projekten ins Bundesaußenministerium nach Berlin ein.
Kräne weisen den Weg
Auch den ausgewiesensten Kennern kann es passieren, sich in Berlin zu verlaufen. Wenn die Gruppe dann hinreichend viele Personen umfasst, entstehen üblicherweise Wegempfehlungen in alle Himmelsrichtungen.
So passiert am Donnerstag, dem 14. August 2003. Ingrid Brandt und Luzia Kandolf glaubten dem falschen Ratgeber und landeten samt Gruppe im Labyrinth. Gott sei Dank war Hermann Schürmann dabei, der einen Baukran wiedererkannte und die Gruppe von „seiner Richtung" überzeugte.
Was Hermann Schürmann nicht wusste: In Berlin gibt es viele ähnliche Baukräne.
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English translation of the full text on the left will follow soon ...
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